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08.03.2026

Zum Weltfrauentag: OMAS GEGEN RECHTS unterstützen United4Rescue

Größte zivilgesellschaftliche Frauenbewegung Deutschlands wird tausendste Partnerorganisation im Bündnis United4Rescue +++ Kurswechsel der europäischen Flüchtlingspolitik nötig, um Menschenleben zu retten

Demonstration der OMAS GEGEN RECHTS für die Freilassung von Carola Rackete 2019 / Christian Michelides, Wikimedia Commons

Die OMAS GEGEN RECHTS, die größte zivilgesellschaftliche Frauenbewegung Deutschlands, schließen sich dem Bündnis United4Rescue an. Zum Weltfrauentag versammelt das Bündnis damit 1.000 Partnerorganisationen zur Unterstützung der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer.

„Wir sind sehr stolz, tausendster Bündnispartner von United4Rescue zu sein. Für demokratische Grundwerte und Menschenrechte einzustehen, gehört zu unserem Selbstverständnis“, sagt Carola Witt, langjähriges, aktives Mitglied des Vereins OMAS GEGEN RECHTS Deutschland e.V. „Die zivile Seenotrettung spielte schon bei unserer Gründung 2018 eine wichtige Rolle. Das Sterben an den Außengrenzen erhält seitdem zwar weniger öffentliche Aufmerksamkeit, ist aber nicht weniger wichtig geworden.“ fügt Anna Ohnweiler, Gründerin der Initiative und des Vereins hinzu.

United4Rescue vereint nun 1.000 Organisationen, Initiativen, Kirchengemeinden und Unternehmen, die sich gemeinsam dafür einsetzen, dass Menschen in Seenot im Mittelmeer gerettet werden. Sandra Bils, Gründungs- und Vorstandsmitglied von United4Rescue, sagt: „Als wir United4Rescue vor sechs Jahren gegründet haben, hätten wir nicht gedacht, wie breit die gesellschaftliche Unterstützung für die zivile Seenotrettung werden würde. Dass nun 1.000 Partner – von Kindergärten bis hin zu den OMAS GEGEN RECHTS – die Seenotrettung unterstützen, gibt Hoffnung und Kraft.“

Das stetig wachsende Bündnis fordere auch einen Kurswechsel europäischer Politik, betont Bils: „Das tausendfache Sterben im Mittelmeer ist keine Naturkatastrophe – es ist die Folge europäischer Politik. Unser großes Bündnis zeigt: Die gesellschaftliche Mitte in Deutschland will nicht, dass flüchtende Menschen an den Grenzen Europas sterben. Gemeinsam fordern wir eine andere Politik, die Menschenrechte schützt und Leben rettet. Mit United4Rescue geben wir dieser Haltung eine Stimme. Wir schicken Rettungsschiffe in den Einsatz und helfen konkret.“

Allein seit Beginn des Jahres 2026 sind laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mehr als 600 Menschen im zentralen Mittelmeer ertrunken. Noch nie gab es so viele Tote in den ersten zwei Monaten eines Jahres.

Für Rückfragen setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung:
Anna Niesing, , +49 (0)151 501 26 724

Spendenkonto

United4Rescue – Gemeinsam Retten e.V.
IBAN: DE93 1006 1006 1111 1111 93
BIC: GENODED1KDB
Bank für Kirche und Diakonie eG – KD-Bank

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